Abnehmen mit PillenIst man eigentlich jemals zufrieden mit seinem eigenen Körper? Irgendwas findet man bei Betrachtung des Spiegelbildes
doch eigentlich immer, das nicht gefällt und am besten verschwinden soll - seien das Falten, graue Haare oder
überflüssige Pfunde.
Gerade beim Thema Gewicht ist die Zahl der Verzweifelten hoch - Verzweifelten deshalb, weil jede Diät bislang
scheiterte, der Jojo-Effekt nur immer noch Schlimmeres angerichtet hat und man nahe daran ist, aufzugeben. Dies ist
genau der richtige Moment für die Werbung, uns ein Schlankheitsmittelchen unter die Nase zu halten - meist in
Pillenform, und in der Regel aus der Apotheke. Doch was bringen diese durchschnittlich ziemlich teuren Produkte
eigentlich? Versprochen wird in der Werbung ja schließlich eine appetithemmende Wirkung. Diese tritt bei den meisten
dieser Pillen auch tatsächlich ein - manche lang anhaltender, manche kürzer, die einen mit deutlicher und die anderen
mit nur schwacher Wirkung. Man verspürt dann für einen bestimmten Zeitraum keinen Hunger mehr und ist damit vor bösen
Heißhungerattacken geschützt - solange der eigene Wille mit macht. Denn unter anderem ist das das Problem: wer essen
will, der isst, auch wenn er keinen Hunger hat. Das Gefühl "satt" wird ignoriert und zurückgedrängt und da der Magen
ja auch tatsächlich leer bzw. nicht voll ist, ist er auch sofort bereit zur Nahrungsaufnahme.
Ein weiteres kritisches Problem dieser Schlankheitspillen oder auch Abnehmpillen ist, dass es echte Chemiebomben für
unseren Körper sind -und ihnen vielmehr schaden als nutzen. Im Übrigen ist es sowieso falsch wenn man versucht, auf
diese Weise abzunehmen, denn durch die Pillen wird nicht nur die Aufnahme von "schlechter" Nahrung verweigert,
sondern eben auch von nützlicher Nahrung wie Obst und Gemüse - eine Mangelernährung kann die Folge sein.
(bo)
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