Freizeitausgleich für Überstunden besser als Auszahlung

In vielen Berufen hört man, dass die Mitarbeiter immer mehr Überstunden machen und die Geldgeber keine neuen Angestellten mehr ins Geschäft holen. Dabei muss man natürlich nicht jeden Tag den Überstunden zustimmen und die Kinder wieder einmal bis zum Abend alleine lassen. Man muss nicht ständig Überstunden machen und weiß schon nicht mehr, wo die Zeit zum Einkaufen herkommen soll.

Überstunden sind eine Sache, die man schon mal machen muss, aber die nicht zur Selbstverständlichkeit werden. Auch sollte man schauen, bekommt man die Überstunden ausgezahlt oder muss man sie abbauen? Und wenn man sie abbauen muss, wann bitte soll man dies tun, wenn man doch schon immer Überstunden machen muss, weil sonst nichts läuft? Möchte man seine Überstunden verschenken? Genau das tut man, wenn man sie nicht nimmt. Nein, man muss natürlich lernen, umzudenken. Als erstes kann man den Chef darauf hinweisen, dass man keinen Zweitjob gewollt hat, sondern ein Recht auf den Feierabend hat. Man ist auf Arbeit, man muss Geld verdienen, aber man hat Recht auf Freizeit und Erholung.

Wenn die Arbeit einfach zu viel ist, muss der Arbeitgeber über einen weiteren Angestellten nachdenken, als die schon vorhandenen Mitarbeiter auszubluten. Dies klingt zwar hart, man kann es aber natürlich auch in schönere Worte packen. Wichtig ist nur, dass man den Kern der Sache trifft. Man wird für eine Arbeitsstelle bezahlt und kann darüber hinaus, nicht die Arbeit von weiteren Personen bewältigen. Man hat ein Recht auf Freizeit und braucht diese auch, wenn man nicht mit Burnout ausfallen soll. Also kann man zwar in der Tat mal Ja sagen, aber sollte es nicht übertreiben. Nur so wird es auch der Arbeitgeber nicht übertreiben und immer mehr Überstunden einfordern. Wer den Mumm nicht hat, seinem Arbeitgeber direkt die Stirn zu bieten, sollte sich etwas anderes einfallen lassen.

Die Kinder sind in einem Verein und haben ein Spiel, man selbst muss in den Verein oder hat wichtige Termine, die sich nicht aufschieben lassen. So bekommt der Arbeitgeber sanft einen Korb und umso öfter dies geschieht, denn man könnte sich ja vorab auf Tage festlegen, wo man generell nie kann, wird auch nicht mehr so oft danach gefragt!