GirokontoDas Girokonto hat vor noch nicht allzu langer Zeit die gute alte Lohntüte abgelöst, die noch in den 50er Jahren
üblich war. Heute wird ein Großteil des Zahlungsverkehrs über Girokonten abgewickelt, von der Lohnzahlung bis hin zur
Überweisung der monatlichen Miete.
Was kostet ein Girokonto?
Einige Banken bieten diese Konten kostenlos an, was jedoch nicht die Regel ist. Als Schüler oder Student sollte
man generell von Gebühren und Kontoführungskosten befreit sein. Einige Banken lassen sich auch Überweisungen und
Daueraufträge bezahlen, es fallen die so genannten Transaktionskosten an. Kunden sollten diese Kosten bereits bei der
Kontoeröffnung im Blick haben und gegebenenfalls zu einer anderen Bank wechseln.
Zinsen
Die Guthabenzinsen sind auf den meisten Girokonten sehr gering, es lohnt also kaum, größere Geldmengen darauf
anzuhäufen. Dafür sind die Überziehungszinsen umso höher, der Dispositionskredit zählt zu den teuersten Krediten
überhaupt. Wer also ständig im Minus ist bzw. Schwierigkeiten hat, kein Saldo entstehen zu lassen, sollte sich einen
günstigen Ratenkredit zulegen.
Rechtliche Seite
Theoretisch muss die Bank jedem Bürger die Möglichkeit geben, ein Girokonto zu eröffnen, weshalb Girokonten auch
als Jedermannkonten bezeichnet werden.
Der Kunde darf grundlos das Konto kündigen, wobei keinerlei Gebühren seitens
der Bank erhoben werden dürfen. Auch die Bank hat das Recht, das Konto zu kündigen.
(bo)
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