KISS Syndrom Symptome bei Säuglingen und Babys

Das KISS Syndrom kennen nicht alle Menschen, aber dafür sind so manche Eltern nach der Geburt geschockt. Das KISS Syndrom steht für die Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung und wird leider oft genau durch die Geburt verursacht. Bei dem Syndrom handelt es sich um eine Fehlhaltung oder auch um eine Blockade im Bereich der Halswirbelsäule. Das Baby hat eine Schiefhaltung der Halswirbelsäule und somit auch des Kopfes.

Nun fragen sich Eltern natürlich, was sie denn tun können, um genau dieses Syndrom zu verhindern. Und leider kann man dazu keine geeignete Antwort kommen. Denn man weiß nie, welches Kind daran leiden wird. Bisher gelten besonders schwere Geburtsvorgänge als Ursache. Durch die komplizierte Geburt werden Halsmuskeln, der Kopf und auch der Schultergürtel extrem belastet. Fachleute sagen auch, dass gerade Kinder, die mit der Zange oder der Saugglocke auf die Welt geholt werden, mit diesem Syndrom geboren werden. Aber dann wäre es auch für die Ärzte zu spät zu handeln, denn ein Kaiserschnitt ist nicht mehr möglich, wenn das Köpfchen schon so weit im Gebärgang ist und auf Zange und Saugglocke kann leider manchmal nicht verzichtet werden. Sie werden vor allem dann eingesetzt, wenn die Mütter nicht mehr in der Lage sind, so aktiv bei der Geburt mitzuhelfen, weil sie geschwächt sind von den stundenlangen Wehen. Kinder mit KISS drehen den Kopf meist zu einer bestimmten Seite und es kann auch eine kahle Stelle am Hinterkopf auftreten, weil das Kind auf dieser Seite natürlich auch liegt und so entsteht der Haarabrieb. Man redet auch gerne vom KISS-Fleck, obwohl sogar gesunde Babys diese Stelle bekommen können, wenn sie auf einer Seite mit dem Köpfchen öfter liegen. Aber KISS Kinder schreien mehr als andere Babys und schlafen auch etwas weniger. Manchmal haben diese Babys auch Schluckbeschwerden, was die Eltern beim Trinken leicht beobachten können. Und auch die Entwicklung geht langsamer voran. Aber dafür lernen die meisten KISS Babys sofort das laufen und überspringen das Krabbeln. Das Kiss Syndrom muss auf jeden Fall behandelt werden, wenn es vom Kinderarzt.

Es gibt sogar KISS Experten, weil so mancher Kinderarzt das Syndrom nicht erkennt und es verkennt. Dabei kann eine Nichtbehandlung zu Wahrnehmungsstörungen führen, ebenso kann eine Koordinationsstörung auftauchen. Viele Babys bekommen deshalb im fortschreitenden Altern ADHS, ADS, Migräne oder auch Tinnitus. Dabei ist die Therapie des KISS Syndrom gar nicht so aufwendig. Der Therapeut wird die Blockaden durch verschiedene Techniken lösen!