Beleihen der LebensversicherungGeldmangel ist heutzutage in sehr vielen deutschen Haushalten ein großes Problem. Doch wie die Liquidität
wiederherstellen? Eine Gehaltserhöhung ist nicht in Sicht, und die Verwandten können oder wollen auch nichts
verleihen.
Viele haben in "guten" Zeiten eine Lebensversicherung abgeschlossen. Wer nun dringend Geld benötigt, sollte die
Versicherung nicht verkaufen, sondern sie lieber beleihen. Man nennt das dann Policendarlehen, denn der Schuldner
greift auf die Summe, die sich einmal auf dem Versichertenkonto befinden wird, vor. Der Nachteil eines solchen
Policendarlehens: die Zinsen sind meist sehr hoch, eine lange Laufzeit würde also den Versicherten zu teuer kommen.
Auch Banken nehmen Lebensversicherungen als Sicherheit für ein gewährtes Darlehen, je nachdem, wie lange die Police
schon läuft und wie viel Geld sich angesammelt hat, wird diese unterschiedlich gewichtet. Es kann vorkommen, dass
eine Lebensversicherung für die Bank als Sicherheit nicht ausreichend ist.
Auch sollte der Versicherte bedenken, dass beim Beleihen der Lebensversicherung, vor allem wenn es sich um
langfristige Verträge handelt, die Absicherung der Familie, die Altersvorsorge und was sonst noch so an die
Lebensversicherung geknüpft war, verloren geht. (bo)
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