Lotto 6 aus 49Regelmäßig neue Jackpots in zweistelliger Millionenhöhe - wer bitte schön kommt da nicht in Versuchung, sein Glück
auch einmal auf die Probe zu stellen? Schließlich handelt es sich nur um sechs kleine richtige Zahlen - so schwer
kann das ja eigentlich gar nicht sein.
Viele, die regelmäßig Lotto spielen, werden es wohl bestätigen können: es ist eben doch schwer, genau diese sechs
Zahlen zu erraten. Denn das Wort "erraten" umschreibt das Phänomen Lotto noch am besten - es ist ein reines
Glücksspiel, bei dem die Chancen auch noch so schlecht stehen, wie bei keinem anderen Spiel.
Der einzige, der beim Lotto verdient, ist der Staat bzw. die staatliche Lotteriegesellschaft, was ja eigentlich aufs
Gleiche rauskommt. Je höher der Jackpot, desto mehr Menschen spielen Lotto, und desto höher sind die Einnahmen für
die Lotteriegesellschaft. Viele Menschen werden sogar am Lottospielen arm oder nehmen für das Lottospielen Kredite
auf - was natürlich ganz deutlich zu weit geht.
Viele Menschen spielen aber auch in Tippgemeinschaften, was Vor- aber auch Nachteile hat: In der Tippgemeinschaft
werden auf Grund der Spieleranzahl viel mehr Zahlenkombinationen möglich gemacht. Gleichzeitig jedoch wird jeder
Gewinn durch die Anzahl der Mitspieler geteilt, sodass der Gewinn in der Regel minimal ausfällt. Meistens handelt es
sich nur um eine Rückgewinnung des Einsatzes.
Anstatt jede Woche Lotto zu spielen, könnte man das ersparte Geld auf ein Fest- oder Tagesgeldkonto legen und einige
Zeit abwarten - schon bald ist zu erkennen, dass sich Geld auch ohne Glücksspiel vermehren kann.
(bo)
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