Ohne HandyWie viele Handys befinden sich in Ihrem Haushalt, eingerechnet diejenigen Geräte, die Sie nicht mehr benutzen? In
manchen Haushalten ist die Zahl der abgelegten Handys bereits zweistellig - Elektroschrott sammelt sich an, mit dem
man nichts mehr machen kann, außer wegwerfen, denn dass veraltete Handymodelle jemals wieder an Wert zugewinnen, ist
höchst utopisch.
Können Sie sich Ihr Leben noch ohne Handy vorstellen? Im Grunde genommen ist das gar nicht so schwer, wenn man nur
aufhört sich einzubilden, immer und überall erreichbar sein zu müssen. Zugegeben, das Handy und die dauernde
Erreichbarkeit hat Vorteile, zum Beispiel bei einem Unfall, wenn die Polizei oder der Notarzt schnell gerufen werden
müssen. Doch Tatsache ist, dass das Handy längst nur noch sekundär zum Telefonieren benutzt wird, für die meisten
Menschen ist das Handy gleichzeitig Wecker, Terminplaner, Radio, Uhr, Adressbuch und Organizer.
Dabei ist es eigentlich kein Problem, sich Termine und Adressen in einen Planer aus Papier zu schreiben, eine
Armbanduhr zu tragen und einen Wecker auf den Nachttisch zu stellen. Denn neben allen positiven Eigenschaften eines
Handys gibt es auch Nachteile: der gute alte Elektrosmog, der uns sowieso schon dauernd und immer belastet,
zusätzlich zu anderen schädlichen Umwelteinflüssen. Das Tragen des Handys in der Hosentasche soll zum Beispiel die
Zeugungsfähigkeit bei Männern beeinträchtigen - inwiefern dies zutrifft, sei jetzt mal dahin gestellt.
Nach ein paar Tagen ohne Handy werden Sie merken, dass Sie auch ohne den kleinen Alleskönner auskommen - und das
sogar sehr gut.
(bo)
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