Nebenkosten MieteDie Miete an sich ist ja meistens schon relativ hoch - nicht mit eingerechnet sind dabei meist noch die
Mietnebenkosten: die Wasser-, Heizung- und auch noch Stromrechnungen können tiefe Löcher in der Haushaltskasse
hinterlassen.
Wurde bei Unterzeichnung des Mietvertrages keine Mietnebenkostenpauschale vereinbart, so muss der Mieter entweder
halbjährlich oder jährlich mit einer Mietnebenkostenabrechnung rechnen, die, je nach Verbrauch natürlich,
unterschiedlichhoch sein kann.
Die Abrechnung der Nebenkosten sollten vom Mieter penibel kontrolliert - und eventuell eine detailliert
aufgeschlüsselte Rechnung vom Vermieter verlangt werden. Übrigens gibt es mittlerweile große Gruppen von Menschen,
die keine Gas- und Strompreiserhöhungen zahlen und nur den normalen Betrag überweisen - zu empfehlen ist diese
Methode jedoch nicht unbedingt, da diese Streitfälle vor Gericht landen werden, wo weitere Kosten entstehen, die die
Mehrkosten von Gas und Strom locker aufwiegen.
Die Nebenkostenabrechnung kann nichtsdestotrotz gesenkt werden - und zwar durch haushalten und sparen. Nützlich sind
zum Beispiel eine Tropfsperre für den Duschkopf, ein Wasserstop für die Toilettenspülung, Kippschalter für
Elektrogeräte, die ansonsten im Stand-By sind und schließlich das korrekte Lüftungsverhalten, auf dass möglichst
wenig Energie verloren geht.
(bo)
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