Kind und Beruf

Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist oftmals gar nicht so einfach. Denn Kinder wollen betreut werden, aber auch berufliche Anwesenheit muss gezeigt werden. Da sich kein Mensch zweiteilen kann, müssen Kompromisse und andere Lösungen gefunden werden.

Kindergarten

Kindergartenplätze sind rar und heiß umkämpft. Je früher ein Kind in den Kindergarten angemeldet wurde, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Kindergartenplatz letztendlich auch bekommt – denn die Wartelisten sind lang. Wer sein Kind erst kurz vor dessen dritten Geburtstag im Kindergarten anmeldet muss sich nicht wundern, wenn keine Plätze mehr vergeben werden können.

Die nützliche Verwandtschaft
Oft ist es auch möglich, den Kindergarten zu umgehen oder auch die Zeit bis zum Kindergarten zu überbrücken: Großeltern haben ihre Enkel in den meisten Fällen gern um sich und wünschen sich dies sogar öfter – warum dann nicht gleich ein paar Nachmittage in der Woche? Optimalerweise sollten bei Oma und Opa dann aber auch ausreichend Spielsachen bzw. eine richtige Spielecke vorhanden sein.

Kein Kindergartenplatz und keine Verwandtschaft, die aushelfen kann?
Dann müssen nötigerweise Kompromisse gefunden werden. Eine erste Möglichkeit ist, mit dem Arbeitgeber über das Problem zu sprechen und um flexiblere Arbeitszeiten zu bitten. Eine weitere Möglichkeit ist das Suchen nach einer privaten Spielgruppe. Hierfür tun sich Eltern zusammen, wobei jeder Haushalt die Kinder einmal pro Woche betreut. Da es sich dabei um ein ständiges Geben und Nehmen handelt, ist eine solche private Spielgruppe nicht mit Gebühren verbunden. (bo)