Seelischer Kummer schlägt auch Kindern auf den Magen

Allerlei Eltern suchen den Kinderarzt auf, weil deren Kinder über Bauchweh klagen und das recht häufig. Bei Bauchschmerzen werden Eltern schnell ängstlich, weil dahinter auch der Blinddarm stecken könnte. Meistens findet der Kinderarzt aber keinerlei Erkrankung, was darauf hinweist, dass das Kind aus seelischen Gründen Bauchweh hat. Die Gründe dafür sind recht verschieden.

Es gibt sehr sensible Kinder, die schon alleine wegen Aufregung Bauchweh bekommen können. Da reicht es schon, in einen neuen Kindergarten zu kommen oder zum Schulkind zu werden. Eine neue Tagesmutter kann auch der Grund sein, auch wenn sie noch so lieb ist. Der Tod eines Familienmitgliedes kann Bauchschmerzen verursachen, ebenso die Trennung der Eltern oder die Trennung von dem geliebten Haustier und noch viele andere Dinge. Kinder haben schnell Bauchweh und Eltern sollten sich vorab erst einmal fragen, ob sich etwas Neues in dem Leben des Kindes ergeben hat oder eine tragische Veränderung zu diesen Schmerzen führen kann. Es gibt Eltern, die das nämlich nicht wirklich wahrhaben möchte. Die in der Tat von einem Kinderarzt zum nächsten laufen, weil sie die Diagnose anzweifeln. Weil sie es vielleicht auch einfach lieber sehen würden, dass das Kind eine Krankheit hat, anstatt ein psychisches Problem. Man will ja dass es den Kindern gut geht und diese nicht wegen einer Veränderung leiden sollen. Gerade deshalb verschließt man gerne die Augen. Aber das ist falsch, man muss einfach handeln. Man muss an die Kinder denken, auf sie eingehen. Sehen, wie man zum Beispiel die Trennung der Eltern für ein Kind leichter gestalten kann. Dafür muss man sich natürlich selbst mit einer Problematik auseinandersetzen, die einem auch nicht gefällt. Aber wenn es um ein Kind geht, muss man alles tun, was machbar ist, damit dieses Kind wieder von Herzen glücklich ist! Und es gibt viele Dinge, die ein Kind glücklich machen.

Ob nun bei der Trennung, der Papa am Abend noch anruft und gute Nacht wünscht. Ob die Mama das Kind genügend ablenkt, damit die Trennung zu einer Nebensache wird oder mehr. Umso besser man sein Kind kennt, desto besser weiß man in allen Situationen, wie man diese für das Kind angenehmer gestalten kann.